+49 6172 9819600 a.thaele@vitabiological.de

Therapien

Hier finden Sie eine Reihe von Therapien, die bei uns im Rahmen Ihrer Behandlung, individuell auf Sie abgestimmt, zum Einsatz kommen.
Annette Thaele-Franz | Komplimentärmedizin - Heilpraktiker - Oberursel

Der heutige Begriff „Komplementärmedizinische Therapien“ (complementery medicine therapy) steht für eine Ansammlung von medizinischen Therapien.  Früher wurde allgemein über „alternativmedizinische Methoden“ gesprochen. Auch Begriffe wie „Biologische Medizin“, „Ganzheitliche Medizin“ oder „Erfahrungsheilkunde“ wurden vormals für diese Therapien verwendet. Zu den Therapien der Komplementärmedizin gehören u.a. Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Traditionelle Indische Medizin (TIM, Ayurveda), Homöopathie, Wasseranwendungen (Hydrotherapie), Schüsslersalze (Biochemie), Licht- und Lufttherapie, Heilen mit Lehm und Erden, Osteopathie oder anthroposophische Medizin.

Neuere komplementärmedizinische Verfahren sind z.B. auch: Neuraltherapie, Ozontherapie, Zelltherapie, Organtherapie, Sauerstoff-Therapie, Elektrotherapie, orthomolekulare Therapie, mikrobiologische Therapie, Reflexzonentherapien, Entspannungstechniken oder auch biophysikalische Medizin. Neben der TCM ist auch die alte „Traditionell Europäische Medizin“ (TEM) neu erstarkt. Hierzu zählen Therapien wie z.B. die Humoraltherapie, der Aderlass, Phytotherapie, Ernährungstherapie (inklusive Fastentherapie), Bewegungstherapie, Ordnungstherapie, sowie Blutegel oder Schröpfen.

In Deutschland findet die Komplementärmedizin unter der Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten zunehmend mehr Zuspruch. Menschen mit einem ökologisch ausgerichteten und gesundheitsbewussten Lebensstil und besseren biologischen Kenntnissen sind typische Anwender von komplementärmedizinischen, naturheilkundlichen Therapien.

Naturheilkundliche Therapien werden sowohl von Ärzten (mit Zusatzbezeichnung), als auch von Komplementärmedizinern und Heilpraktikern angeboten.

Hier gelangen Sie außerdem zu häufigen Krankheitsbildern...

Regulations- & Bioenergetische Medizin

Die Begriff Regulationsmedizin beinhaltet eine Vielfalt an komplementärmedizinischen, naturheilkundlichen und alternativen, biologischen Medizinverfahren. Die Regulationsmedizin wird häufig als Therapie bei chronischen Erkrankungen angewandt. Zu ihr zählen u.a. die Magnetfeldtherapie, bioenergetische Medizin, Akupunktur, Quantenmedizin u.a.m.

Die Methodik nach Dr. Erdt z.B. bewegt sich im feinstofflichen bio- und quantenmedizinischen Bereich. Sie basiert auf Erkenntnissen der Quantenphysik und Quantenmechanik mit dem Biofeldtest nach Dr. P. Schweizer. Das Prinzip der Therapie basiert auf Wellenfunktionen, über die die gesamte immaterielle Kommunikation ohne Beschränkung durch Raum und Zeit läuft. Nach einem speziellen strukturellen Ablauf wird am Patienten im Quantenmodus mit Hilfe eines hierfür entwickelten Tensors getestet. Hierzu werden entsprechende Testampullen eingesetzt und auf eine Korrelation mit dem vorhandenen Blut des Patienten überprüft. Aufgrund dieser Testresultate wird die notwendige Therapie, sowie die Therapiedauer bestimmt.

Die Therapie-Einheiten gelten als beendet, wenn sie therapeutisch nicht mehr notwendig sind oder nicht mehr als sinnvoll erachtet werden. Dieses Quantenphysikalische Verfahren funktioniert über Quantenverschränkung.

Wissenschaftler wie Albert Einstein und Werner von Heisenberg haben bereits in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts in der Quantenverschränkung Pionierarbeit geleistet. Der Begriff Quantenmedizin geht zurück auf Max Planck (1931). Bei weiteren Fragen zu den Therapien stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung. Rufen Sie mich gerne an oder schreiben mir eine E-Mail.

g

Orthomolekulare Medizin

„Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.“ (Linus Pauling). Einfacher gesagt: Die orthomolekulare Medizin zeichnet sich aus durch gut dosierte Gaben von Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen zur Behandlung, aber auch Vorbeugung von Krankheiten. In der Komplementärmedizin werden diese Stoffe bei einem Mangel oder auch erhöhtem Bedarf gerne supplementiert. Die orthomolekulare Medizin gilt, in der Komplementärmedizin, als wichtige Therapieoption bei vielen Erkrankungen

Genau genommen bedeutet das Wort „ortho“ so viel wie „gut“ und „molecular“ steht gleichbedeutend für „kleinste Bausteine“. Im Bezug auf die orthomolekulare Medizin sind hier die richtigen Nährstoffe/Moleküle in ihrer jeweils korrekten Konzentration zur Gesunderhaltung zu verstehen (Gröber, U., 2002, S. 4).

Die in der orthomolekularen Medizin eingesetzten Substanzen sind körpereigene Mikronährstoffe. Hierzu zählen Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren, Spurenelemente und essentielle Fettsäuren. Diese Substanzen sind im menschlichen Stoffwechsel voneinander abhängig, wirken synergetisch miteinander und besitzen eine große therapeutischen Breite. Wissenschaftlich beruht diese Therapie z.B. auf: Pharmakologie und Toxikologie, Biochemie und Molekularbiologie, Immunologie, Physiologie und Pathophysiologie, ebenso wie Ernährungswissenschaften (Gröber, U., 2002, S. 5).

Ursprünglich wurden Vitamine im Zusammenhang mit ihrem Mangel und hieraus entstehenden Mangelerkrankungen gesehen. In den 50er Jahren begannen Dr. Hofer und Dr. Osmond mit der therapeutischen Anwendung von Vitamin B3 und Vitamin C bei schizophrenen Psychosen in der Annahme, dass diese stoffwechselbedingt mit Hilfe dieser beiden Vitamine zu regulieren seien. Ihre Erfolge publizierten sie 1962 in der „The Lancet“, einer der führenden medizinischen Fachjournale.

Mit dem zweifachen Nobelpreisträger, Professor Dr. Linus Pauling (1901-1994), der 1968 sein Konzept der orthomolekularen Psychiatrie veröffentlichte, wurde die Grundlage der gesamten orthomolekularen Medizin gelegt. Mit dem Wachsen an Wissen im Bereich Biochemie und Vitaminologie ist dieser Zweig der Wissenschaft zu einer therapeutischen Disziplin herangereift, die über einfache Vermeidung von Vitaminmangel hinaus zur Prävention chronischer Erkrankungen und zur Beseitigung von Krankheiten durch Behebung ihrer Ursachen Wirksamkeit bietet (Gröber, U., 2002, S. 3-6).

Akupunktur

Die Akupunktur ist eines der Therapieverfahren der traditionellen chinesische Medizin (TCM). Diese besteht aus:

  • Akupunktur
  • Moxibustion
  • Schröpfen
  • Gua Sha
  • Chinesische Ernährungslehre und Diätetik

Die Akupunktur (lat. Acur= Nadel; pungere= stechen) geht davon aus, dass der Körper über Leitbahnen reagiert, durch die das Qi (die Lebensenergie) fließt. Auf diesen Leitbahnen liegen die Akupunkturpunkte.

Zusätzlich zu der bekannten klassischen Akupunktur gibt es außerdem einige Sonderformen dieser Therapiemethode. Hierzu gehören u.a. die Akupunktur über Mikrosysteme wie z.B. Ohrakupunktur, Schädelakupunktur nach Yamamoto, ECIWO (Mikrosysteme entlang aller Röhrenknochen), sowie die spezielle Augenakupunktur nach Boel.

Akupunktur kann klassisch über Nadeln durchgeführt werden, oder auch durch Elektrostimulationsakupunktur (ESA), Elektroakupunktur nach Voll (EAV), Laserakupunktur und Magnetfrequenz-Farbwechsler.

Die Indikation für eine Therapie mit Akupunktur ist vielseitig und geht von Erkrankungen des Bewegungsapparates, Migräne und Kopfschmerzen, neurologischen Erkrankungen, Erkrankungen der Atemwege, Magen-Darm-Erkrankungen, gynäkologische Erkrankungen, Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen, Hauterkrankungen bis zu Allergien.

Bei Fragen zu Krankheiten oder Therapien und Terminvereinbarungen können Sie mich jederzeit über das Kontaktformular erreichen oder auch per Telefon. Da ich während eines Termins möglichst nicht ans Telefon gehe, hinterlassen Sie mir gerne eine Nachricht auf dem AB.

Homöopathie

Die Homöopathie ist eine Erfahrungsmedizin, die seit mittlerweile mehr als 200 Jahren besteht. Diese Therapie geht zurück auf Samuel Hahnemann (1755 bis 1843), der seine ersten Überprüfungen anhand der Chinarinde zur Behandlung von Wechselfieber (Malaria) durchführte. Seine diesbezüglichen Selbstversuche im Jahre 1790 gelten als Geburtsstunde der Homöopathie.

In seinem Buch „Materia Medica“ fasste er seine Erkenntnisse der homöopathischen Arzneimittelprüfung (HAMP) und seines Similiprinzips (simila similibus curentur), des Gleichheitsprinzips zusammen. Im weiteren Verlauf seines Lebens entwickelte Hahnemann das Potenzierungs- und Dynamisierungs-Prinzip (nicht zu verwechseln mit „Verdünnung“!). Bezüglich der chronischen Erkrankungen kam er auf Miasmen, konstitutionelle Schwächemerkmale, die es zu regulieren galt. Die Homöopathie (griech. Homoion= ähnlich, pathos= Leiden) zählt heute zu den Regulationstherapien.

Eine klassische homöopathische Behandlung geht immer einer sehr ausführliche homöopathischen Anamnese nach Hahnemanns Organon voran. Aus dieser ergibt sich die individuelle, folgende homöopathische Behandlung.

Neben der klassischen Homöopathie gibt es verschiedene weiter homöopathische Therapieformen wie z.B.:

  • Komplexmittel-Homöopathie
  • Isopathie
  • Homöopathische Krebstherapie nach Ramakrishnan

Wenn ich Ihr Interesse an homöopathischen Therapien geweckt habe, können Sie mich gerne anrufen oder per Mail einen Termin vereinbaren.

(HRV) Herzvaribialität

Wir alle spüren täglich, dass sich unsere Herzfrequenz mit unseren Tätigkeiten aber auch Gefühlen wie Freude oder Ärger verändert. Die gesunde Unregelmäßigkeit unserer Herztätigkeit nennt man „Herzratenvariabilität“ oder „Herzfrequenzvariabilität“, abgekürzt „HRV“. Die Abstände zwischen zwei Herzschlägen variieren, in Ihrer Gesamtheit bleiben Sie allerdings in einem gesunden Gesamtrhythmus. Die HRV kann genau anzeigen, wie es um das vegetative System eines jeden steht. Sie ist ein wichtiger Parameter für unsere Herzgesundheit. Die größte Variabilität hat das Herz, wenn wir körperlich und seelisch ausgeglichen sind, uns gesund ernähren, Ausdauersport treiben und einen ausgeglichenen Lebensstil führen.

Die HRV verringert sich im Alter genauso wie es auch die Muskelkraft tuen kann. Aber wie bei der Muskelkraft, so kann man auch die HRV durch entsprechende Maßnahmen wieder verbessern. Aktuelle Forschungen ergeben Hinweise darauf, dass ein Zusammenhang zwischen einer ausgeglichenen HRV (gute parasympathische Funktion) und der Langlebigkeit bestehen. Gerade in unserer heute sehr stressigen Welt kann es für die Herzgesundheit sehr hilfreich sein für einen ausgewogenen Sympathikus und Parasympathikus zu sorgen. Nach einem Herzinfarkt ist die Gefahr eines Reinfarktes verringert, wenn eine ausgewogene HRV erzielt wird. Auch kann dieses vorbeugend zum Schutz des Herzens dienen.

Mit entsprechenden Systemen kann die Herzvariabilität gemessen werden und in Folge durch verschiedene Therapien wie z.B. Biofeedback-Methoden, Qiu oder anderen regelmäßig angewandten Entspannungsmethoden, auf eine gesunde HRV hintrainiert werden. Bei weiteren Fragen zu den Therapien oder einem Wunsch nach einem Termin in meiner Praxis, kontaktieren Sie mich gerne über mein Kontaktformular oder die oben angegebene Telefonnummer.

(Heil-) Fasten

Unter Fasten wird das freiwillige Absetzen von Nahrungszufuhr verstanden. Neben dem Vollfasten (Null-Kalorien-Fasten) gibt es außerdem einige Varianten des Teilfastens wie z. B. Buchinger-Heilfasten, Breuss-fasten, Mayr-Semmelkur mit Milch, und andere mehr. Bei dem Begriff „Heilfasten“, welcher auf den Arzt Dr. Otto Buchinger (1878–1966) zurückzuführen ist, handelt es sich in der Regel um ein betreutes und stationäres Fasten. Dabei werden die drei Dimensionen des Menschen berücksichtigt: medizinisch, psychosozial und spirituell. Diese Therapien können sowohl präventiv als auch therapeutisch angewandt werden.

Es wird unterschieden zwischen Fasten für gesunde Menschen und einem Fasten mit therapeutischen Absichten. Das Fasten beginnt in der Regel mit einem Entlastungstag und endet mit mindestens einem Aufbautag.

Einige Fastenarten:

Buchinger-Fasten: Fasten mit ca. 400 ml Gemüse- und Obstsaft, sowie mit etwas Brühe.

Mayr-Fasten: Diese Fastenart kann entweder aus strengem Teefasten oder aus „Semmelfasten“ bestehen. Diese Art enthält 2-3 altbackenen Semmeln und eine kleine Tasse Milch zu den Mahlzeiten.

Breuss-Saftfasten: Beim Breuss-Saftfasten wird über den Tag verteilt maximal 500ml Gemüsesaft, bestimmte Tees sowie Wasser, getrunken.

Intervallfasten: Das Intervallfasten kann verschieden gestaltet sein. Am bekanntesten ist das sogenannt 16/8 Fasten. was bedeutete, 16 Stunden gar nichts essen, nur Wasser oder ungesüßte Tees trinken. In den verbleibenden 8 Stunden können die Mahlzeiten eingenommen werden. Beim Intervallfasten können auch andere Zeiträume ausgewählt werden, oder z.B. 1 x pro Woche ein Wassertag eingelegt werden, je nach Hintergrund der Fastenintension.

Basenfasten: Hier handelt es sich um eine abgewandelte Form des Fastens. Es darf gegessen werden, allerdings nur alle Lebensmittel, die im Körper basisch verstoffwechselt werden (z.B. Obst & Gemüse). Diese können roh oder gekocht gegessen werden.

Für einen „Fastenneuling“ ist es ratsam, das Fasten vorab mit einem Fastentherapeuten zu besprechen. Bei Fragen oder Terminwünschen helfe ich Ihnen gerne weiter.